Als René Goscinny und Albert Uderzo sich zum ersten mal im Jahre 1951 begegneten waren sie sich gleich sympathisch. Als erster gemeinsamer Comic entsteht Umpah-Pah, ein Comic über einen Indianerstamm in der heutigen Zeit. Die beiden schaffen es jedoch weder in Frankreich noch in den USA, die sechsseitige Geschichte zu verkaufen. Die beiden widmen sich anderen Projekten, Umpah-Pah verschwindet in der Schublade.
Sieben Jahre später - noch bevor die beiden Asterix schaffen - beschließen Goscinny und Uderzo, Umpah-Pah eine zweite Chance zu geben. Die Geschichten spielen nun im 18. Jahrhundert und handeln von der ersten Konfrontation des Indianers Umpah-Pah mit den Europäern. Am 2. April 1958 erscheint schließlich das erste Abenteuer von Umpah-Pah in der Zeitschrift Tintin. Bis 1961 folgen vier weitere Geschichten, die alle zunächst in Tintin erscheinen.
Goscinny und Uderzo entscheiden sich schließlich aus zwei Gründen dazu, Umpah-Pah einzustellen. Zum einen beansprucht sie ihre Arbeit an Asterix genug und zum anderen schnitt Umpah-Pah bei einer Leserbefragung in Tintin relativ schlecht ab.
Umpah-Pah
Umpah-Pah, ein waschechter Indianer des Vasha-Vasha- Stammes ist in den Wäldern Amerikas aufgewachsen. Es ist schnell wie ein Pfeil, trifft selbst mit verbundenen Augen mit Pfeil und Bogen und liebt Pemmikan (indianisches Büffelfleisch).
Seine aufrichtige Ehrlichkeit beweist er schon am Anfang der Abenteuer, als er Doppelskalp - wie er Hubert von Täne nennt - vor dem Marterpfahl rettet.
Hubert von Täne
Hubert von Täne ist als junger Kadett der französischen Marine auf dem Schiff "Arroganz" tätig. Seinem Übermut verdankt er, dass er bei einem Waldgang in den Wäldern Amerikas von Umpah-Pah gefangen genommen wird.
Nachdem Hubert einige Zeit mit Umpah-Pah bei den Vasha-Vasha Indianern lebt, freundet er sich mit ihm an und wird zum wichtigsten Vermittler zwischen Indianern und Weißen.